Festival 2024 – Rückblick

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1. Klassisches Saxophon Festival Leipzig „OVERTURE“
Februar 2024

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Seit Februar 2024 ist Leipzig und die deutsche Kulturlandschaft um ein besonderes Festival reicher!
Initiiert und organisiert von Prof. Henk van Twillert (Escola de Musica e Artes do Espectaculo Porto, Portugal) und Dr. Frank Liebscher (Hochschule für Musik & Theater, Felix Mendelssohn Bartholdy, Leipzig) fand vom 20.-23.02.2024 an der HMT Leipzig das 1. Internationale Festival für Klassisches Saxophon „OVERTURE“ statt.

An den vier Festivaltagen wurden fulminante Konzerte an sechs der schönsten Spielorte geboten mit denen Leipzig aufzuwarten weiß: der Große Saal der HMT Leipzig, das Völkerschlachtdenkmal, die Alte Börse, der Festsaal im Alten Rathaus, die Black Box der HMT im Dittrichring und die weltberühmte Thomaskirche.

Das Repertoire des Festivals schöpfte sowohl aus dem enormen Oeuvre der Klassischen Originalliteratur als auch speziellen Bearbeitungen für Saxophon, Saxophonensemble sowie Saxophon mit Klavier.

Als maßgeblich beteiligte Künstler traten gemeinsam mit den Initiatoren die Studenten der Saxophonklasse Prof. Van Twillerts von der Escola de Musica e Artes do Espectaculo Porto, Portugal in faszinierende musikalische Erscheinung: Sara Pais, Nuno Ramos, Vítor Marçal, Eugenio Silva, Gonçalo Silva und Luis Nitsche. Die jungen Musiker agieren auf internationalem Höchstniveau und bilden in unterschiedlichen Besetzungen die Ensembles „Vento do Norte“ und „Rosa dos Ventos“. Ganz gleich ob solistisch, in Ensembles oder gemeinsam mit den grandiosen Pianistinnen Christiane Neumann und Silke Peterson begeisterten sie durchgängig mit künstlerischer Brillanz und leidenschaftlicher Spielfreude.

Der Große Saal der HMT Leipzig zeigte sich bereits eine Stunde vor Beginn des Eröffnungskonzertes so gefüllt dass auch der Rang geöffnet werden musste, Mehrfachbesucher im Völkerschlachtdenkmal und der Alten Börse, Besucherrekord zur „Klangpause“ im Alten Rathaus, ein doppelt bestuhltes Abschlusskonzert in der Black Box und Standing Ovations in der Thomaskirche – mehr kann man sich von einem Auftaktfestival nicht wünschen!

Ein riesengroßes Dankeschön an die HMT für den Mut zu aller großartigen administrativen und logistischen Unterstützung, dem Stadtgeschichtlichen Museum, dem Völkerschlachtdenkmal und der Thomaskirche für fantastische Kooperationen, mit denen Leipzig einmal mehr dem Ruf gerecht geworden ist auf der Basis kulturhistorischer Bedeutung auch musikalische Gegenwart erfolgreich gestalten zu können.

Donnernder Applaus unserem Festivalteam Amely Kollars, Lukas Kranz, Axel Babini und Tilo Künne für Moderation, Video, Garderobe, Kasse und überhaupt Alles. Ohne ihr fleißiges und bedachtes Wirken und Interagieren wäre ein solches Festival nicht realisierbar.

Die größte Freude für uns war aber zweifellos das Anliegen des Festivals in Erfüllung gehen zu sehen: ein offenes und interessiertes Publikum zu begeistern, das offensichtlich die Qualität der unvertrauten Klänge des klassischen Saxophons in seiner Vielfalt und Schönheit zu erkennen, zu schätzen und zu würdigen weiß – auf Leipzig ist Verlass!
Dafür unsere tiefe Verneigung und auf ein hoffentliches Wiedersehen 2026!